Keyframe-Grundlagen Was ist Keyframing?
Keyframing ist eine Technik aus der Animation und Videobearbeitung, bei der bestimmte Punkte oder „Frames“ innerhalb einer Animation oder eines Videos als Schlüsselpunkte festgelegt werden. Diese Schlüsselpunkte definieren den Anfang und das Ende einer bestimmten Aktion, Bewegung oder Transformation. Videobearbeitungssoftware wie Filmora erzeugt die dazwischenliegenden Frames automatisch und sorgt so für einen fließenden Übergang von einem Keyframe zum nächsten. Keyframing lässt sich auf verschiedene Eigenschaften anwenden, darunter Position, Skalierung, Pfadkurve, Rotation, Bewegungsunschärfe und Deckkraft.
Keyframe-Beispiel
Angenommen, Sie haben ein Video vom Schiffsverkehr auf einem Fluss aufgenommen und möchten den Fokus auf ein bestimmtes Schiff legen. In diesem Fall eignet sich ein langsamer Zoom-in-Effekt mit Keyframes besonders gut. Setzen Sie zunächst einen Keyframe an die Stelle im Clip, an der der Zoom beginnen soll. Platzieren Sie anschließend einen weiteren Keyframe dort, wo der Zoom enden soll. Danach müssen Sie nur noch die Skalierung anpassen, um die Zoomstufe des zweiten Keyframes zu verändern. Filmora erzeugt automatisch einen fließenden Zoom-in-Übergang zwischen diesen beiden Punkten im Clip.
Was Sie mit Keyframes in Filmora anpassen können
Keyframing wird zwar vor allem für Motion Graphics und Animationen eingesetzt, ist jedoch nicht auf diese Videotypen beschränkt. Auch bei zahlreichen anderen Aufgaben der Videobearbeitung spielt es eine wichtige Rolle und ermöglicht es Ihnen, unterschiedliche Eigenschaften Ihres Materials anzupassen. Diese Eigenschaften werden als Parameter bezeichnet und umfassen in Filmora unter anderem:
- Video: Position, Skalierung, Pfadkurve, Rotation, Bewegungsunschärfe, Deckkraft, Maske, Farbe usw.
- Audio: Lautstärke, Ein-/Ausblenden, Tonhöhe, Equalizer usw.
- Weitere: Text & Titel, Effekte, Sticker, geteilter Bildschirm usw.
Keyframe-Interpolation
Filmora unterstützt sowohl zeitliche
als auch räumliche Keyframe-Interpolation
Bei der Videobearbeitung und Animation bestimmen räumliche und zeitliche Interpolation, wie sich ein Objekt zwischen zwei Keyframes bewegt. Beide steuern unterschiedliche Aspekte einer Bewegung. Je nachdem, welchen Effekt Sie erzielen möchten, kann Filmora Werte zwischen zwei Punkten berechnen und festlegen, ob eine räumliche oder zeitliche Interpolation verwendet werden soll.
Keyframe-Typen Die verschiedenen
Keyframe-Typen in Filmora verstehen
So verwenden Sie Keyframes in Filmora
Keyframe-Animationen lassen sich in Filmora dank der intuitiven Bedienung besonders einfach erstellen. Folgen Sie den Schritten unten, um die räumliche Interpolation in Filmora auszuprobieren, oder lesen Sie die ausführliche Anleitung zum Keyframing in Filmora.
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Schritt 1: Medien importieren
Importieren Sie einen Videoclip in Filmora und ziehen Sie ihn auf die Timeline.
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Schritt 2: Positions-Keyframe hinzufügen
Navigieren Sie in der Timeline durch die Mediendatei, bis Sie den gewünschten Startpunkt für den Keyframe-Übergang gefunden haben. Gehen Sie anschließend zu Video > Basic, um einen Positions-Keyframe hinzuzufügen. Aktivieren Sie danach die Pfadkurve, bewegen Sie den Abspielkopf zum nächsten Frame auf der Timeline und positionieren Sie das Objekt im Player neu, um einen weiteren Positions-Keyframe hinzuzufügen. Wiederholen Sie diese Schritte, bis alle Keyframes gesetzt sind.
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Schritt 3: Keyframe-Typ auswählen
Wählen Sie den Keyframe-Typ aus, der zur gewünschten Bewegung passt. Nachdem Sie die Keyframes gesetzt haben, können Sie unter Video > Basic > Bewegungsunschärfe die Bewegungsunschärfe aktivieren, wenn Sie weichere Bewegungen erzielen möchten.
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Schritt 4: Vorschau ansehen und speichern
Spielen Sie das Video abschließend im Player ab und prüfen Sie das Ergebnis. Wenn Sie zufrieden sind, klicken Sie auf „Exportieren“ und speichern Sie das Video auf Ihrem Gerät.
Warum Filmora für Keyframing?
Das volle Potenzial von Keyframe-Effekten ausschöpfen
Keyframes sind nicht nur ein grundlegender Bestandteil der Videobearbeitung, sondern bieten auch enorme Möglichkeiten für einzigartige und kreative Audio- und Videoeffekte. Die folgenden Video-Tutorials liefern Ihnen Inspiration für Ihr nächstes Bearbeitungsprojekt.
3 beeindruckende Keyframing-Tipps meistern
Vom ikonischen Dolly-Zoom über einen konstanten Fokus auf Ihr Gesicht bei jeder Bewegung bis hin zur Animation von Fotos: Diese drei Keyframing-Techniken eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Videoeditoren.
Übergänge mit Keyframes erstellen
VFX-Effekte mit Keyframes hinzufügen
Das Keyframe-Bedienfeld in Filmora verwenden
Häufig gestellte Fragen
Ja. Filmora-Nutzer können Keyframes kostenlos verwenden. Neue Nutzer können Keyframes drei Tage lang ohne Wasserzeichen nutzen. Danach wird beim Export von mit Keyframes bearbeitetem Material ein Wasserzeichen hinzugefügt. Sie können jederzeit ein kostenpflichtiges Abo abschließen, um das Wasserzeichen zu entfernen.
Keyframes lassen sich in Filmora ganz einfach hinzufügen:
1. Starten Sie Filmora und importieren Sie Ihre Mediendateien.
2. Fügen Sie den Clip zur Timeline hinzu und suchen Sie die Stelle, an der Sie einen Keyframe setzen möchten.
3. Platzieren Sie den Abspielkopf an dieser Stelle. Klicken Sie anschließend auf die Keyframe-Schaltfläche oder verwenden Sie ALT + Linksklick.
Das Löschen von Keyframes ist sogar noch einfacher:
1. Suchen Sie den Keyframe, den Sie entfernen möchten.
2. Sobald die blaue Rauten-Schaltfläche angezeigt wird, klicken Sie darauf, um den Keyframe zu löschen.
3. Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf einen Keyframe in der Timeline klicken und „Keyframe löschen“ auswählen.
Ja. So funktioniert es:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Keyframe in der Timeline, den Sie kopieren möchten.
2. Wählen Sie „Keyframe kopieren“.
3. Verschieben Sie den Abspielkopf und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Timeline > Keyframe > Keyframe einfügen.
4. Sie können den Keyframe beliebig oft einfügen.
Natürlich. Keyframing ist nicht nur auf Video- und Audiospuren beschränkt. Sie können es auch auf andere Elemente wie Texte und Titel, Effekte, Sticker, Splitscreens und vieles mehr anwenden.
Mit den Value Graph-Kurven im Keyframe-Bedienfeld von Filmora können Sie die zeitlichen Eigenschaften der für Ihre Animation erstellten Keyframes präzise anpassen. Die Value Graph-Kurve visualisiert, wie sich bestimmte Werte im Zeitverlauf verändern. Ist die Kurve beispielsweise auf „Linear“ eingestellt, bewegt sich das Objekt mit konstanter Geschwindigkeit. Bei „Easy Ease“ verändert sich die Geschwindigkeit des Objekts. Je steiler die Kurve, desto höher die Geschwindigkeit.
Keyframes sind seit Filmora X verfügbar. Filmora 13 war die erste Version, die Keyframes mit zeitlicher Interpolation unterstützte. Keyframes mit räumlicher Interpolation sind ab Filmora 15 verfügbar.
Ein Videoframe ist ein einzelnes Standbild innerhalb einer Bildsequenz. Ein Keyframe hingegen markiert den Anfang oder das Ende eines Bereichs, in dem sich eine bestimmte Eigenschaft eines Objekts verändert, etwa seine Position, Skalierung oder ein anderer Animationseffekt.
Keyframing spielt bei der Videobearbeitung eine zentrale Rolle. Damit können Sie dynamische und natürlich wirkende Übergänge und Animationen erstellen und zugleich Bewegungen und Timing eines Objekts präzise steuern.
Als Motion-Graphics-Artist oder Videoeditor benötigen Sie wahrscheinlich umfassenden Zugriff auf Keyframes und verschiedene Keyframe-Typen. Diese finden Sie unter anderem in Wondershare Filmora, Adobe Premiere Pro, DaVinci Resolve und CapCut. Allerdings sind nicht alle Keyframe-Typen in jeder Videobearbeitungssoftware verfügbar. Viele Programme konzentrieren sich vor allem auf lineare, Freeze- und Kurven-Keyframes.
Ja. Nachdem Sie Keyframes hinzugefügt haben, gehen Sie zu Video > Basic > Bewegungsunschärfe und aktivieren Sie die Funktion. Dadurch wird Ihren Keyframe-Animationen eine natürliche Bewegungsunschärfe hinzugefügt, sodass Bewegungen flüssiger und dynamischer wirken.
Bewegungsunschärfe im Video wird hauptsächlich für schnelle Bewegungen verwendet, die bereits im ursprünglichen Videomaterial enthalten sind. Dabei wird Unschärfe hinzugefügt, damit die Bewegung natürlicher wirkt. Die Bewegungsunschärfe bei Keyframes hingegen wird auf Animationen angewendet, die mithilfe von Keyframe-Eigenschaften wie Position, Skalierung oder Rotation erstellt wurden. Dabei wird die Bewegung zwischen den Keyframes automatisch weichgezeichnet. Sie können die Bewegungsunschärfe jederzeit ein- oder ausschalten und Parameter wie Verschlusswinkel, Phase und Samples anpassen.
Bewegungsunschärfe eignet sich besonders gut für Keyframe-Animationen mit deutlichen Änderungen von Position, Skalierung oder Rotation, beispielsweise einfliegende Texte, Push-in- und Zoom-Effekte bei Bildern, Logo-Rotationen, schwingende Objekte und schnelle Übergänge. Diese Funktion ist ausschließlich in der Desktop-Version für Windows und Mac verfügbar.
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